Gemeindetag Knielingen 2006


Begonnen haben wir mit einem Text aus Sirach 32: „Wenn du ein Festmahl veranstaltest, dann kümmere dich zuallererst um das Wohl der anderen und spiele dich nicht auf! Wo es dir zusteht, das Wort zu ergreifen, sprich nur über Dinge, die du genau kennst, aber lass auch die Musik zu ihrem Recht kommen! Wo es Musik und Gesang zu hören gibt, halte keine langen Reden! Es wäre der schlechteste Augenblick, deine Weisheit anzubringen. Musik zu einem Festmahl mit Wein ist wie ein Rubin in einem goldenen Schmuckstück… Wenn es Zeit ist, zu gehen, musst du nicht zu den Letzten gehören! Geh schnell nach Hause und mache unterwegs keine Dummheiten! Zu Hause kannst du dich weiter vergnügen und tun, was dir Spaß macht; aber versündige dich nicht durch überhebliches Gerede. Und für alles danke deinem Schöpfer, der dich mit so vielen guten Gaben erfreut.“ An diese gut gemeinten Ratschläge haben wir uns grundsätzlich gehalten. Allerdings entziehen sich die Heimgeh-Gewohnheiten der Besucher und Besucherinnen meiner Kenntnis. Ich weiß also nicht, in welcher Form die diesbezüglichen Anweisungen beherzigt worden sind.

Auf jeden Fall stand der ganze Tag unter dem Motto: „Musik liegt in der Luft.“ Schon im Gottesdienst wurde überwiegend gesungen. Die Wortbeiträge einschließlich Predigt über das Lied von Charles Wesley „Mein Mund besinge tausendfach den Ruhm des Herrn der Welt…“ beschränkten sich auf höchstens fünf Minuten. Entsprechend eingerahmt war der Gottesdienst dann auch durch musikalische Beiträge von Unzu Park (Gesang) und Hans-Peter Brenner (Klavier) sowie von Young-Cher Park (Marimbaphon). Nach und während dem vorzüglichen Mittagessen konnten der Verkaufsstand und der Blumentisch in Augenschein genommen werden. Auch die Verlosung begann mit ihrem erfolgreichen Treiben. Als besonders angenehm wurde dabei das Bedientwerden an den Tischen empfunden. Und dann stellten wir erfreut fest, dass sich unsere Räumlichkeiten mehr und mehr zu füllen begannen. Die Sänger des Marinechors Rheinstetten marschierten an. Vor zahlreichem Publikum begannen sie um 14.30 Uhr ihr stimmgewaltiges Konzert mit kurzen Unterbrechungen. Dabei tauchten Erinnerungen an die eigene Jungscharzeit auf, als Lieder angestimmt wurden wie „Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen…“ So konnte bei vielen Liedern kräftig mitgesungen werden. Und es wurde die Anweisung eingehalten: „Wo es Musik und Gesang zu hören gibt, halte keine langen Reden!“ Der Gesamterlös betrug 1780 und kommt der Gemeinde- und Bezirksarbeit zugute. Allen Mitarbeitenden möchte ich ein großes Kompliment und ein herzliches Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz aussprechen. Ich denke, es hat sich gelohnt.

Volker Göhler

Termine Heute
10:00 Gottesdienst
Grünwettersbach
10:30 Gottesdienst (O. Lacher)
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Termine Morgen
19:00 Kreis Junger Erwachsener
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